ACP-Therapie


NSM-Neurostimulation

Die NSM-Neurostimulation ist eine neue Therapie zur Behandlung orthopädischer und neurologischer Schmerzerkrankungen. Hierzu werden feine Sonden - vergleichbar mit Akupunkturnadeln - an das erkrankte Gewebe platziert. Die Methode wurde von Prof. (USA/UNC) PD Dr. med. A. Molsberger entwickelt und basiert auf der Steuerung körpereigener elektrischer Felder. Die Neurostimulation ist weitgehend schmerzfrei. Die Behandlung dauert 30 Minuten. Ähnlich wie bei anderen stereotaktischen Verfahren werden bei der Neurostimulation nach einer Lokalanästhesie feine Sonden präzise an die erkrankten Stellen des Körpers gesetzt. Nach Überprüfung der korrekten Lage werden spezifische elektrische Felder angelegt. Diese werden durch ein mikroprozessor-gesteuertes Stimulationsgerät erzeugt. Der Patient spürt ein feines, schmerzloses Kribbeln. Im Unterschied zu den konventionellen stereotaktischen Verfahren wird durch die Neurostimulation kein Gewebe zerstört.

NSM-Stimulationen führen in Deutschland speziell lizensierte Fachärzte durch, die sich medizinischen und wissenschaftlichen Qualitätsansprüchen verpflichten und in ständigem Wissensaustausch stehen. Unsere Praxis ist Teil dieses Verbundes.

Information zur NSM-Stimulation finden Sie hier:
www.neueschmerztherapie.de

Die Facebook Patientenseite finden Sie hier:
www.facebook.com/nsmschmerztherapie


Arthrosetherapie

Die Arthrose ist eine abnutzungsbedingte Verschleißerkrankung einzelner oder mehrerer Gelenke bzw. des Gelenkknorpels aufgrund zu hoher Belastung oder zu geringer Belastbarkeit. Sie ist nicht heilbar; es ist wichtig, frühzeitig den Abnutzungsprozess aufzuhalten und die Auswirkungen zu lindern.

Ziel der Arthrosetherapie ist die Wiederherstellung des schmerzfreien Gleitens der Gelenkflächen. Vorab werden mechanische Faktoren (Achsfehlstellungen, Übergewicht, Verletzungsfolgen) möglichst ausgeschaltet. Dann werden Medikamente verabreicht, die

  • die Entzündung hemmen
  • die Schmierschicht im Gelenk wieder aufbauen
  • zu einer Knorpel-Erholung beitragen.
Daran anschließende Behandlungsmöglichkeiten:
  • Akupunktur
  • Physiotherapie
  • Gelenkentlastende Bandagen
  • Eigenständige Bewegungsübungen (Radfahren)

Hyaluronsäure-Therapie

Sind die o. g. Verfahren nicht ausreichend, werden biotechnologisch hergestellte Hyaluronsäure-Präparate intraartikulär in das betroffene Gelenk injiziert. Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz, die in vielen Organen wichtige physiologische Aufgaben erfüllt. Sie verleiht der Gelenkflüssigkeit ihre visköse Konsistenz und sorgt für gute Gleitfähigkeit. Die ins Gelenk injizierte Hyaluronsäure sorgt demnach für eine neue "Schmierung" des Gelenks.

Die biotechnologisch hergestellte Hyaluronsäure zeichnet sich durch hohe Reinheit aus und ist in der Regel sehr gut verträglich. Ihre Wirkung entfaltet die Hyaluronsäure fast ausschließlich im Gelenk und verteilt sich von allein in der Gelenkhöhle. Dort ergänzt bzw. ersetzt sie die krankhaft veränderte Gelenkflüssigkeit und regt zusätzlich die körpereigene Hyaluronsäureproduktion an.

Falls erforderlich, kann die Therapie mehrfach wiederholt werden.


Zentrum für Stoßwellentherapie

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine Stoßwellenbehandlung, mit der verschiedene Erkrankungen behandelt werden können, z. B. Fersensporn, Tendinosis calcarea (Kalkschulter), Achillessehnenbeschwerden, Tennisellenbogen, Patellaspitzen-Syndrom.

Bei der ESWT wirkt eine von außen durch das Gewebe dringende Stoßwelle, die mittels spezieller Technik direkt an den Schmerzpunkt geführt wird. Die Schallwellen werden in einem Stoßwellen-Generator durch eine Funken-Entladung unter Wasser erzeugt, bei der eine explosionsartige Wasserverdampfung entsteht.

Diese Wellen werden in einem ellipsenförmigen Behälter gebündelt, an dessen Fokus die höchste Energie auftritt. Der Behälter liegt in einem mit Wasser gefüllten Balg, dem Schallkopf. Dieser wird bei der Behandlung mit seinem Fokus am Krankheitsherd angesetzt. Nachdem die Welle den Schallkopf verlassen hat, breitet sie sich im Körper aus.


Minimal-invasive Wirbelsäulentherapie

Die minimal-invasive Wirbelsäulentherapie umfasst diverse, nur minimal das Gewebe schädigende - und damit schonende - Eingriffsmöglichkeiten an der Wirbelsäule im Rahmen der sequentiellen Schmerztherapie.

Die verschiedenen Verfahren bieten sich bei akuten, verletzungsbedingten und chronisch degenerativen (verschleißbedingten) Beschwerden der Wirbelsäule an.


Akupunktur

Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin. Ausgegangen wird dabei von Lebensenergien des Körpers, die auf definierten Längsbahnen (Meridianen) zirkulieren und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen haben.

Ein gestörter Energiefluss wird für Erkrankungen verantwortlich gemacht - durch Stiche in definierte Akupunkturpunkte sollen solche Störungen des Energieflusses behoben werden.

Dr. Preuhs ist Inhaber des Akupunktur B-Diploms und Ausbilder der Forschungsgruppe Akupunktur. Seit Februar 2004 unterrichtet er als Dozent für Akupunktur und besucht seitdem jedes Jahr mehrere Weiterbildungs-Veranstaltungen. Er führt jährlich ca. 12.000 Akupunkturen durch.


Chirotherapie

Die Chirotherapie (Manualtherapie) ist eine Jahrhunderte alte Behandlungsform. Mittlerweile wissenschaftlich anerkannt, dient sie der Beseitigung gestörter Gelenk- und Muskelfunktionen an den Extremitäten und der Wirbelsäule.

Besonders im Bereich der Wirbelsäule können Blockierungen des Gelenkspiels zu Irritationen des Nervensystems führen. Folgen:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Ischiasbeschwerden
  • Brust- und Magenschmerzen.

Mit Hilfe der Chirotherapie können derartige Gelenkblockierungen gelöst und schmerzhafte sowie eingeschränkte Funktionen im Muskel- und Sehnengewebe positiv beeinflusst werden.

Nur speziell hierfür ausgebildete Ärzte führen die zur Behandlung notwendige Zusatzbezeichnung Chirotherapie.